Gemeinsam zeigen Carmen Merkel, Stadt Gaggenau, (links), Ines Merkel, Merkur-Film-Center (Mitte) und Petra Heinisch-Hildenbrand, Stadt Rastatt (rechts) die Schweizer Komödie 'Die göttliche Ordnung'. Kurz vor der Bundestagswahl möchten die Veranstalterinnen Frauen dazu aufrufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Gemeinsam zeigen Carmen Merkel, Stadt Gaggenau, (links), Ines Merkel, Merkur-Film-Center (Mitte) und Petra Heinisch-Hildenbrand, Stadt Rastatt (rechts) die Schweizer Komödie 'Die göttliche Ordnung'. Kurz vor der Bundestagswahl möchten die Veranstalterinnen Frauen dazu aufrufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Quelle: StVw

„Die göttliche Ordnung“ am Dienstag, 19. September, 19.45 Uhr, im Merkur-Film-Center, Beethovenstraße 80, Gaggenau-Ottenau

In Kooperation mit den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Carmen Merkel (Stadt Gaggenau) und Petra Heinisch-Hildenbrand (Stadt Rastatt) zeigt das Merkur-Film-Center am Dienstag, 19. September, in Ottenau den Schweizer Spielfilm „Die göttliche Ordnung“. In dem bereits mit mehreren Filmpreisen ausgezeichneten Film wird das Frauenwahlrecht thematisiert. Der gut recherchierte Film wird außerdem für die Schweiz ins Oscar-Rennen gehen. Als eines der letzten europäischen Länder führte die Schweiz erst 1971 das Wahlrecht für Frauen ein. In „Die göttliche Ordnung“ reist Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe zurück in die Schweiz der 70er-Jahre und lässt dort chauvinistische Vorurteile und echte Frauensolidarität aufeinander treffen. Die junge Hausfrau und Mutter Nora lebt mit ihrer Familie in einem beschaulichen Dorf in Appenzell, in dem von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung wenig zu spüren ist. Die Dorf- und Familienordnung gerät gehörig ins Wanken, als sich die junge Frau zusammen mit anderen für das Frauenwahlrecht einsetzt, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen.

Den Vorschlag von Ines Merkel vom Merkur-Film-Center in Ottenau, den Spielfilm in Kooperation  zu zeigen, haben die Frauenbeauftragten gerne aufgegriffen. „Kurz vor der Bundestagswahl möchten wir Frauen dazu aufrufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen“, so Carmen Merkel, Stadt Gaggenau, „denn auch in Deutschland haben Frauen vor hundert Jahren hart dafür gekämpft, wählen zu dürfen.“ Am Kinoabend wird deshalb auch die Broschüre der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung „Frauen sind wählerisch“ verteilt. „Das Heft zeigt, wie wichtig frauenpolitische Themen sind und möchte Frauen motivieren, zur Wahl zu gehen“, so Petra Heinisch-Hildenbrand, Stadt Rastatt.

Das Kinovergnügen lohnt sich für Frauen und Männer, davon sind Ines Merkel vom Merkur-Film-Center und die beiden Frauenbeauftragten überzeugt. Denn von einer gleichberechtigten Welt profitieren beide Geschlechter. Für alle Frauen, die in männlicher Begleitung ins Kino kommen, haben die Veranstalterinnen deshalb eine kleine Überraschung vorbereitet.