Der Gaggenauer Stadtwald

Revier: Gaggenau
(Gaggenau und Stadtteile Ottenau, Michelbach, Hörden, Selbach)

Forstrevier Gaggenau
Leitung: Jochen Müller
Parkgasse 4
76571 Gaggenau
Telefon: 07225 / 2286
Fax: 07225 / 1839387
E-Mail:

Öffnungszeiten

Donnerstag
16.00 Uhr - 18.00 Uhr
im alten Rathaus Bad Rotenfels,
Tel. 07225 / 9165-40.

Revier: Oberweier
(Stadtteile Oberweier, Freiolsheim, Bad Rotenfels)

Forstrevier Oberweier
Leitung: Martin Melcher
Untere Hafnerstraße 9
76532 Baden-Baden
Telefon: 07221 / 801741
Fax: 07221 / 801742
E-Mail:

Öffnungszeiten

Donnerstag
16.00 Uhr - 17.00 Uhr
im Rathaus Kuppenheim, Friedensplatz,
Tel. 07222 / 9462-253

Über die Hälfte der städtischen Fläche Gaggenaus besteht aus Wald, durchzogen von über 500 Kilometern Wanderwegen. Er bietet Ihnen ein ideales Klima zum Erholen und Entspannen und darüberhinaus viele Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten wie Joggen, Walken oder Mountainbiken.

Auch unsere Kleinsten lernen den Wald kennen. Die Gaggenauer Kindergärten veranstalten regelmäßig sogenannte "Waldtage", damit unsere Kinder schon frühzeitig die Bedeutung und Faszination des Waldes kennenlernen. Vom Reh über Wildschwein bis hin zu Fuchs und Dachs sind hier nahezu alle klassischen Waldtiere beheimatet. Und nicht zuletzt profitiert auch die heimische Küche durch eine Vielzahl leckerer Wildspezialitäten.

Natürlich wird der Wald auch ausgiebig für eine umweltschonende und nachhaltige Holzwirtschaft genutzt. Gerade durch den teilweise rasanten Anstieg der Öl- und Gaskosten in den letzten Jahren, erlebt das Holz geradezu eine Renaissance als Energieträger, zudem ist es natürlich auch in anderen Bereichen insbesondere als Werkstoff vielseitig verwendbar.

Ansprechpartner Staatswald

Revier: Michelbach
(Stadtteile Sulzbach, Michelbach, Mittelberg)

Förster
Franz Kowaschik
Tel.: 07225 / 1430
Fax: 07225 / 997796
E-Mail: f.kowaschik@landkreis-rastatt.de

Sprechzeiten:
Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr
im ehem. Rathaus Michelbach,
Tel.: 07225 / 1324

Revier: Rotenfels
(Stadtteil Bad Rotenfels)

Förster
Andreas Bach
Tel.: 07225 / 689871
Fax: 07225 / 916538
E-Mail: a.bach@landkreis-rastatt.de

Sprechzeiten:
Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr
im ehem. Rathaus Bad Rotenfels,
Tel.: 07225 / 9165-30

Forstreviere... zum Überblick oder der Detailansicht nutzen Sie bitte die Zoomfunktion

Holz - ein besonderer Brennstoff

Brennholz lang (Polterholz) 55€ / Festmeter inkl. MwSt

Ausgeastete Stämme die bereits am Fahrweg lagern und dort nur noch eingeschnitten und abtransportiert werden müssen. Hartholz Buche, Eiche, Esche, Ahorn, in geringem Umfang auch Nadelholz für 38€/Fm.

Flächenlos (Schlagraum, Reisschlag) 5-15€/ Ster je nach Qualität und Erreichbarkeit

Waldfläche die zugeteilt wird, auf der Hiebsreste (v.a. Kronenholz) oder dünnere Durchforstungen (zum selber umsägen) zu Brennholz aufgearbeitet werden können.

Sterholz (Schichtholz)

Wird im Stadtwald nicht mehr angeboten, kann aber bei etlichen örtlichen oder regionalen Händlern bezogen werden.

Die Brennwerte beziehen sich auf lufttrockenes Holz mit ca. 15 Prozent Restfeuchte ohne Rinde, der Rindenanteil ist baumartspezifisch abgezogen. Frisches, feuchtes Holz brennt schlecht, qualmt stark, heizt weniger, verrußt den Ofen samt Schornstein und belastet die Umwelt.

Baumart

Brennwert (kWh)

 

Laubholz

 je Kilogramm

 je Raummeter

 je Festmeter

 

 

 

 

Buche

4

2100

2900

Hainbuche

4

2400

3300

Eiche

4,2

2000

2900

Robinie

4,1

2100

3150

Esche

4,2

2100

2900

Birke

4,3

2000

2800

Ahorn

4,1

1900

2600

Baumart

Brennwert (kWh)

 

Nadelholz

 je Kilogramm

 je Raummeter

 je Festmeter

Fichte

4,5

1500

2100

Douglasie

4,4

1600

2250

Kiefer

4,4

1650

2300

Vergleich

 

 

 

Heizöl

11,82

 

 

Steinkohle

8

 

 

Bestellen Sie in der Zeit vom 1.9. bis zum 30.11. jeden Jahres ihr Brennholz per Brennholzformular oder direkt beim zuständigen Revierförster.

Der Holzverkauf erfolgt durch das Landratsamt Rastatt, Kommunale Holzverkaufsstelle, Rathausstraße 11, 76571 Gaggenau, Tel.-Nr. 07225 / 916535, e-Mail: holzverkaufsstelle@landkreis-rastatt.de.

Nach Beendigung der einzelnen Holzhiebe werden dann die Flächenlose vor Ort im Wald verlost oder zugeteilt und das Brennholz - lang wird ebenfalls zugeteilt.

Auf Grund der hohen Nachfrage und des begrenzten Angebots kann nicht allen Kundenwünschen entsprochen werden.

Der Kauf von Brennholz im Wald, welches Sie selbst aufarbeiten möchten, ist an Bedingungen geknüpft.

Der Stadtwald Gaggenau ist nach dem anerkannten Waldzertifizierungsstandard  PEFC - zertifiziert. Dieses Zertifikat zeichnet die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung des Stadtwaldes  aus.

Zur Einhaltung der Standards benötigen wir Ihre Mithilfe.

Die richtige Aufarbeitung

Vom Revierleiter markierte Bäume dürfen nur im unbelaubten Zustand gefällt werden. Wege, Gräben und Böschungen innerhalb des Loses sind frei zu räumen. Der Zeitraum für die Aufarbeitung des Flächenloses endet aus Naturschutzgründen am 30. April. 

Zu Ihrer Sicherheit sind Regeln zur Unfallverhütung einzuhalten. Beispielsweise ist Alleinarbeit mit Motorsäge oder Seilwinde nicht erlaubt. Personen unter 18 Jahren dürfen nicht mit der Motorsäge arbeiten.

Grundsätzlich sollten Sie nachweisen, dass Sie im Umgang mit der Motorsäge ausreichende Erfahrung haben. Wir setzen die Teilnahme an einem Motorsägenlehrgang voraus. Für Ihre eigene Sicherheit ist bei der Arbeit mit der Motorsäge die persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

Haftung

Der Forstbetrieb haftet nicht für Schäden, die dem Brennholzkunden bei der Aufarbeitung und Abfuhr des Holzes, sowie bei der damit verbundenen Benutzung der Waldwege entstehen.

Für Schäden gegenüber Dritten haften die Kunden selbst. Es besteht kein Unfallversicherungsschutz von Seiten des Forstbetriebs.

Zulässig sind nur Maschinen, Geräte und Werkzeuge, die sich in einem betriebssicheren Zustand befinden und nach Möglichkeit durch eine forsttechnische Gebrauchswertprüfung (FPA-Zeichen) anerkannt sind.

Bei der Arbeit mit der Motorsäge ist nur biologisches Kettenöl (z.B. Salatöl) zu verwenden. Aus Rücksicht auf Ihre Gesundheit empfehlen wir Ihnen Sonderkraftstoff  einer herkömmlichen Öl-Benzin Mischung vorzuziehen.

Der Einsatz von Seilwinden ist nur nach Absprache mit dem Revierleiter möglich; Seilzugarbeiten müssen zur Vermeidung von Rückeschäden bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Fahren im Wald

Das Fahren im Wald ist grundsätzlich nicht erlaubt. Zum Aufarbeiten und Abfahren des Holzes erhalten Sie die Befugnis zum Befahren von Wegen mit max. 30 km/h. Es gilt die Straßenverkehrsordnung.

Das Befahren der Waldflächen außerhalb der gekennzeichneten Rückegassen ist aus Gründen des Bodenschutzes nicht erlaubt.

Brennholz richtig lagern

Wertvolles Brennholz entsteht erst durchs Trocknen. Die Mindestlagerdauer: Nadelholz 1 Jahr, Laubholz 2 Jahre.

Holz möglichst in gebrauchsfertige Längen zersägen und spalten. Kleinere und gespaltene Stücke trocknen schneller.

Helle Holzarten wie Buche und Ahorn 'versticken' bei ungespaltener Lagerung, d. h. Pilze beginnen das Holz zu zersetzen und vermindern dadurch stark den Brennwert.

Holz locker stapeln, wegen guter Luftzirkulation auf Unterlage und auch hinter der Holzbeige einen Spalt lassen. Holzbeige möglichst winddurchlüftet und sonnig anlegen und Holzbeige von oben vor Regen schützen.

Ausnahme:

Eichen-Brennholz sollten Sie vor dem Abdecken einen Sommer offen liegen lassen, damit die feuchtigkeitsbindenden Gerbstoffe ausgewaschen werden.

Das Brennholz darf nicht im Wald gelagert werden, bitte bestellen Sie nur so viel Holz wie Sie auch zu Hause lagern können.

Heimische Waldtiere