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Schon im letzten Jahr wurden an der Flößerbrücke Reparaturarbeiten durchgeführt.
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Der Zahn der Zeit hat an der Hördener Holzbrücke genagt und deutliche Spuren hinterlassen. Im Rahmen der Brückenüberprüfung wurde schon 2017 festgestellt, dass die Brücke viele Schäden aufweist. 2018 im Dezember wurden so gravierende Schäden diagnostiziert, dass die Überführung des Geh- und Radweges über die Murg sofort gesperrt werden musste. Schließlich konnte durch einige vorsorgliche Sanierungsarbeiten, die Brücke zumindest teilweise für die Fußgänger und Radfahrer freigegeben werden. Dieses Jahr soll sie nun komplett saniert werden. Der Gemeinderat schloss sich am Montagabend dem Vorschlag des Ortschaftsrates an.

Es erfolgt nun kein Komplett-Abriss, sondern eine umfangreiche Sanierung.  Diese umfasst unter anderem den Austausch des außenseitigen schadhaften Untergurtes sowie das Zurückschneiden von Schadstellen in den Diagonalen und Verstärkung mit Stahlknoten zur Lastübertragung. Zudem wird der Bohlenbelag und das Geländer ausgetauscht. Um die Dauerhaftigkeit der Brücke zu erhöhen, wird diese durch einen konstruktiven Holzschutz ergänzt. Die Sanierungskosten werden von einem Fachbüro auf 535.000 Euro geschätzt. Die Verwaltung rechnet mit einem Zuschuss von 192 600 Euro. Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, könnte im Juli mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Arbeiten beanspruchen etwa drei Monate Zeit, in der die Brücke nicht befahren werden kann.