Die Verantwortlichen des Projekts am künftigen Standort des Waldkindergartens.
Die Verantwortlichen des Projekts am künftigen Standort des Waldkindergartens.
Quelle: StVw

Auf einer Lichtung mitten im Wald und trotzdem nah an der Wohnbebauung wurde am vergangenen Montag der Spatenstich für den neuen Standort des Waldkindergartens vorgenommen. „Der künftige Standort im Gewann „Großer Wald“ bietet einen idealen Standort für die Gaggenauer Waldhummeln“, freute sich Oberbürgermeister Christof Florus. Ein großzügiger Aufenthaltsraum mit einer Grundfläche von knapp 50 Quadratmetern wird geschaffen. Fundamente und Bodenplatten werden aus Beton gefertigt, die restlichen tragenden Bauteile, wie beispielsweise Wände, Stützen und Dachtragwerke sind aus Holz. Für die Stromversorgung wird es einen entsprechenden Anschluss geben, damit bei Bedarf auch geheizt werden kann. Statt Wasser- und Abwassereinrichtungen werden eine Bio-Kompost-Toilette und Versickerungsschächte gebaut. Die Baumaßnahme ist mit 123.500 Euro veranschlagt.

„Das Herzstück des Ganzen ist die Lage im Wald, der als Spiel-, Erkundungs- und Erfahrungsfläche dienen kann“, betonte Florus und ging auf die Wichtigkeit des Lebens- und Erlebnisraums „Wald“ ein. „Frische Luft und jede Menge Spielmöglichkeiten sensibilisieren von Klein auf für den wichtigen Umweltgedanken“. Bis zum Frühjahr 2019 soll der Neubau der Schutzhütte im Großen Wald fertig sein. Die Hütte wird zu Fuß, bei Bedarf auch mit einem Auto, über einen befestigten Waldweg erreichbar sein. Bisher waren die Waldhummeln in der Willi-Echle-Hütte untergebracht. Dort haben sie sich zwar wohlgefühlt, doch der Weg zu der etwas abgelegenen Hütte erforderte einen größeren Zeitaufwand. Florus bedankte sich insbesondere beim Forst, der Spielwiese als Träger, den zuständigen Firmen mit den Architekten sowie bei den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung.