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Viele Menschen wollen derzeit ihren Beitrag zur Linderung der Krise leisten. So gibt es immer mehr, die sich hinter Nähmaschinen setzen und Mundschutze nähen möchten. Auch in Gaggenau haben sich in sozialen Medien bereits „Näherinnen“ zusammengeschlossen und mit der Arbeit begonnen. Auch Händler wie die Jeans-Box haben sich mit der Idee bereits an die Stadt gewandt. Dieses ehrenamtliche Engagement will die Stadt nun durch die Übernahme der Verteilung und Mithilfe bei der Koordinierung unterstützen.

Ausdrücklich verweist die Stadt darauf, dass die selbst genähten Mundschutze lediglich eine Behelfsmöglichkeit sind und diese keinen Eigenschutz darstellen. Die selbst genähten Mund-Nasen-Schutze können aber dazu beitragen, Tröpfchen durch den Träger zu reduzieren. Damit wird eine Umkehrisolierung erreicht. Er ist zudem in seiner Wirkung abhängig von der Dichte des verwendeten Stoffes. Er kann möglicherweise die Übertragungswege einer Corona-Infektion reduzieren. Er ersetzt die aber nicht die zertifizierten Mundschutze, sondern kann ein Behelf sein, wenn sonst keine Masken vorhanden sind. Monika Sandig aus Gaggenau hat bereits über Facebook zum Nähen aufgerufen und konnte den Unverpackt-Laden Landseehof sowie das Geschäft „trallalü“ dafür gewinnen, bei sich Stoffsammelstellen einzurichten. Atmung durchlassender kochfester Baumwollstoff (z.B. Windeln, T-Shirts) kann dort abgegeben werden oder zum Nähen geholt werden. Wer nicht über private Kontakte seine Masken weitergeben kann, kann diese auch in eine Tüte packen und mit der Anzahl der darin befindlichen Mundschutze beschriften. Die Tüten werden im Rathaus (Eingangsbereich) gesammelt und über die Stadt an interessierte Betriebe, Dienstleister (z.B. Physiotherapeuten), Pflegedienste oder Hilfsorganisationen weitervermittelt. Diese können direkt ihren Bedarf bei der Stadt Gaggenau per Mail gesellschaft-familie@gaggenau.de oder Telefon, 07225 962-527 oder -509 anmelden.