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Im Vergleich zu vielen anderen Städten und Gebieten in Deutschland, ist Gaggenau mit einem blauen Auge davongekommen. Die Schäden sind überschaubar und haben vor allem zu keinen Verletzungen bei Menschen geführt. 22 Schadens- und Einsatzstellen wurden gemeldet

Die Feuerwehr hatte ihren ersten Einsatz am Sonntagabend um 21.15 Uhr im Wiesenweg, wo ein Baugerüst gesichert werden musste. Bei den meisten Einsätzen handelte es sich vor allem um umgestürzte Bäume sowie abgebrochenen Ästen, die teilweise Fahrbahnen blockierten. Eine größere Schadensstelle gibt es in Michelbach. Dort wurde ein Baum auf einem Hausgrundstück entwurzelt und „hängt“ nun auf dem Wohngebäude. Außerdem wurden einige Hausdächer beschädigt. Teilweise lösten sich einzelne Ziegeln oder Blechverwahrungen. Bei einer Tankstelle ist ein Behälter mit Treibstoff umgestürzt. Der ausgelaufene Kraftstoff wurde mit Bindemittel aufgenommen, berichtet Stadtbrandmeister Dieter Spannagel.  In Ottenau fiel ein Baum auf eine Oberleitung. Hier wurden am Montag die Stadtwerke aktiv. Am späten Vormittag entspannte sich gestern die Lage in Gaggenau wieder. Auch die heftigen angekündigten Niederschläge trafen bisland nicht im prophezeiten Ausmaß ein.

Der durch die Stadt und Stadtteile tobende Wind hat zudem für reichlich Unordnung gesorgt. Da viele Haus- und Wohnungsbesitzer trotz des angekündigten Sturms ihre Mülltonnen bereits am Sonntagabend an die Straßen gestellt hatten, lagen am Montagvormittag viele Tonnen auf Gehwegen und Straßen. Mit dem Ergebnis, dass sie nicht nur Fahrbahn oder Gehweg blockierten, sondern sich vor allem auch der Müll verbreitete. Die Stadt Gaggenau appelliert daher an alle, beim Aufräumen mitzuhelfen und Müll vor und am Grundstück wegzuräumen.