Viele kleine Tiere aus dem Wald wurden untersucht.
Viele kleine Tiere aus dem Wald wurden untersucht.
© StVw

Den Auftakt des Umweltchampions 2019 machte vor kurzem das Ökomobil aus Karlsruhe am Michelbacher Sportplatz. In dem gut ausgerüsteten Naturforschungslabor konnten die Grundschulkinder Tiere und Pflanzen erforschen. Der Biologe Dr. Daniel Baumgärtner vom Regierungspräsidium betreute die jungen Teilnehmer und brachte ihnen einige Fertigkeiten des Forschens bei. Die erste Gruppenaufgabe bestand darin, im Wald zwei Blumen, eine Tierspur, etwas Weiches sowie Wertvolles zu entdecken und es in das Ökomobil zu bringen.

Die Blumen waren einfach zu finden, da der Löwenzahn mit seinem leuchtend gelben Kopf zahlreich vor dem Ökomobil vorhanden war und am Waldrand der „Gundermann“ lilafarben blühte. Etwas schwieriger war das Auffinden einer Tierspur. Dennoch fanden sie an einer Buchennuss ein Loch, ein Blatt mit einer Fressspur sowie einen angeknabberten Kiefernzapfen. Für einen weichen Gegenstand sammelten die meisten Kinder Moos auf. Als wertvollen Naturgegenstand legten die Kinder Steine, Rinde oder eine Feder in ihr Sammelkörbchen.

Im Anschluss durften die Kinder ihre gesammelten Gegenstände unter einem Mikroskop untersuchen und lernten dabei die Funktionen des Forscherinstruments kennen. So bereitete der Biologe die Grundschüler darauf vor, mit Plexigläsern auf die Suche nach Waldtieren zu gehen. Die Teilnehmer des Umweltchampions sammelten kleine Tierchen im Wald und präsentierten stolz ihre Funde. Neben einer dicken Hummelkönigin und einer Wolfsspinne, präsentierte das junge Forscherteam einen Tausendfüßler, einen Mistkäfer, eine Wanze und eine Waldgrille. Die Tiere wurden einzeln von Daniel Baumgärtner unter das Vergrößerungsglas gelegt, damit die Kinder die Besonderheiten jedes einzelnen Tieres sehen konnten.