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Oberbürgermeister Christof Florus und Verkehrsminister Winfried Hermann (v.l.n.r.)
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Anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Automobilbau in Gaggenau, wurde am vergangenen Freitagabend zu einem festlichen Empfang in das Unimog-Museum eingeladen. „Gaggenau gehört zu den Wiegen den Automobilbaus. Hier steht ein Werk, das bis auf den heutigen Tag produziert, und das seit 125 Jahren“, wies Oberbürgermeister Christof Florus stolz auf das älteste durchgängig produzierende Automobilwerk der Welt in Gaggenau hin. Das Stadtoberhaupt begrüßte unter anderem Thomas Twork, Standortleiter des Benz-Werkes Gaggenau, Dr. Mathias Jurytko, Standortleiter des Benz-Werkes Wörth, Christel Kinzinger-Korte, Urenkelin von Theodor Bergmann und Hans-Joachim Knecht, Urenkel von Franz Knecht. Zu Gast war unter anderem zudem Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann, der sich nach seiner Festrede in das Goldene Buch der Stadt Gaggenau eintrug. „Die einstigen Pioniere des Automobilbaus sind das Thema mit Offenheit angegangen“, meinte Winfried Hermann, dass auch heutzutage Neues gewagt werden müsse. Dabei ging er insbesondere auf den derzeit steigenden CO2-Austoß und klimafreundliche Antriebe ein. „Wir sehen uns als Erben Theodor Bergmanns“, erklärte Thomas Twork, Leiter des Benz-Werkes Gaggenau, dass er sich um die Zukunft des Standorts keine Sorgen mache. Die Leidenschaft für das Automobil sei vielen Gaggenauern bereits in die Wiege gelegt worden. Musikalisch umrahmt wurde der Festempfang durch die Band „Jazzproject Gaggenau“. Marion Striebich und Zauberer Björn Stolle sorgten für spannende und witzige Unterhaltung zwischen den Reden.