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Ein Blick auf die aktuelle Baustelle.
Ein Blick auf die aktuelle Baustelle.
© Büro Gutmann

Während derzeit am Waldseebad vor allem Tiefbauarbeiten, Hochwasserschutzmaßnahmen und Vorbereitungen für den Neubau erfolgen, bereitete eine Arbeitsgruppe Vorschläge zu Detailfragen der Ausstattung im neuen Waldseebad vor. Diese wurden am Montagabend im Gemeinderat vorgestellt und von diesem auch mitgetragen. Diskutiert worden waren in der Gruppe beispielsweise Fragen zur Beleuchtung, Beschallung, Ausstattung, Farbgebung und viele weitere Einzelheiten. Unter anderem wurde dem Gemeinderat geraten, auf zusätzliche Beleuchtung oder auch auf hochwertige Beschallung zu verzichten. Besonders gespannt dürften die künftigen Nutzer auf die Ausstattung der Becken sein.

Im technischen Nichtschwimmerbecken gibt es unter anderem Sprudelsitzbank, Massagedüsen, Schaukelbuchten, Luftsprudelplatten, Nackendusche und eine Breitwellenrutsche. Sofern im Becken Schwimmunterricht stattfinden soll, können die einzelnen Attraktionen abge­schaltet werden. Die Breitwellenrutsche wird ausschließlich in Edelstahl ohne zusätzliche Farben ausgeführt werden.

Im Naturbad sieht der Planentwurf neben einer Massagestation im Schwimmerbe­reich in der Mitte des Nichtschwimmerbeckens einen Geysir sowie am Beckenrand zwei Wasserspeier vor. Außerdem ist noch ein Wasserfall eingeplant. Das Nichtschwimmerbecken des Naturbades soll zudem ausreichend Platz für ballspielende Kinder oder auch für den Einsatz mobiler Spielgeräte bieten.

Die Elemente im technischen Kinderplanschbecken wie beispielsweise Rutsche und Krabbe werden in der Farbe Rot ausgeführt werden. Auch dort gibt es verschiedene Wasserspiele.

Für das Kinderplanschbecken im Naturbad schlug die Arbeitsgruppe vor, dass in diesem Becken keine Plastikelemente aufgestellt werden sollten, um den Naturbadcharak­ter zu wahren.

 

Farb- und Gestaltungskonzept einschließlich Fassadengestaltung

Der Vorschlag der Planer, das Farbkonzept an der Kombination Stahl, Stein und Holz zu orientieren, wurde begrüßt. Die Gebäudefassaden sollen mit Holz und die Dächer mit Titanzink oder Aluminium verkleidet werden. Von der Arbeitsgruppe wurde gewünscht, dass bei der Holz­auswahl die Problematik der Nachverwitterung berücksichtigt wird. Auch im Eingangsbereich wird mit Holz gearbeitet werden.

 

Umbauarbeiten am vorhandenen Kabinengebäude

Im Obergeschoss soll der Damenbereich so umgestaltet werden, dass der Zugang von den Duschen zu den Umkleidekabinen nicht einsehbar ist. Im Untergeschoss soll eine behindertengerechte Dusche und Toilette eingebaut werden. Dem Gesamtfarb- und Gestaltungskonzept wird auch die Fassade des Gebäudes angepasst.

Das Dach des alten Kabinengebäudes ist nicht zur Erneuerung vorgesehen, da in diesem Fall sämtliche tragenden Bauteile neu konzipiert werden müssten. Ein solcher Eingriff wäre mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden und somit nicht mehr wirtschaftlich.