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Das Foto zeigt die August-Schneider-Straße im Juli 2026 vor Baubeginn für die Umgestaltung.
Die August-Schneider-Straße erhält ein neues Erscheinungsbild.
© Stadt Gaggenau

27.7.26

Nach Abschluss der Vorarbeiten beginnt voraussichtlich am Montag, 3. August, die Gehwegerneuerung der August-Schneider-Straße. Für die Arbeiten wird die Straße zwischen dem Bahnübergang Schillerstraße und dem Bahnübergang Friedrich-Ebert-Straße mindestens bis Ende November halbseitig gesperrt.

Der Verkehr in Richtung Rastatt wird als Einbahnstraße an der Baustelle vorbeigeführt. In Fahrtrichtung Gernsbach wird über die Luisenstraße umgeleitet. Zu Beginn der Maßnahme werden Stromkabel von einem Verteilerschrank am Rathaus bis zur August-Schneider-Straße (Nr. 21) verlegt. Dafür müssen die Parkplätze hinter dem Bürgerbüro beziehungsweise dem Haus Elisabeth vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Im Zuge der Baumaßnahme wird der Gehweg zwischen Hausnummer 21 und 28 über die gesamte Breite erneuert. Entlang der Fahrbahn entstehen Baumquartiere und Staudenbeete, zwischen den Grünflächen und den Gebäuden wird ein neuer Pflasterbelag hergestellt. Da derzeit Versorgungsleitungen im Bereich der künftigen Grünflächen liegen, müssen diese in Richtung Gebäude verlegt werden.

Die neue Gestaltung setzt auf Klimaanpassung und Barrierefreiheit: Oberflächenwasser wird gezielt zu den Bäumen und Grünbeeten geführt, dort im Untergrund gespeichert und zeitversetzt an die Pflanzen abgegeben. Zudem wird die Bushaltestelle „Rathaus“ barrierefrei umgebaut und mit einem neuen Wartehäuschen ausgestattet. Künftig halten die Busse direkt auf der Fahrbahn, wodurch der Ein- und Ausstieg erleichtert wird. Straßenübergänge werden Rollstuhlgerecht abgesenkt. Eine leichte Verschwenkung der Straße soll zusätzlich zur Verkehrsberuhigung beitragen.

Die neuen Baumstandorte sind Teil des Hitzeaktionsplans der Stadt Gaggenau und werden zu 80 Prozent vom Bund gefördert. Zusätzlich wird der Umbau der Bushaltestelle zu etwa 50 Prozent gefördert. Die Stadt bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.