17.8.26
Die Sporthalle der Hans-Thoma-Schule steckt wieder in einer großen Baustelle: In diesen Sommerferien lässt die Stadtverwaltung den Boden austauschen. Die Halle kann während der Arbeiten nicht genutzt werden.
Voraussichtlich zu Beginn des neuen Schuljahres können sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Vereine über einen gelenkschonenden Schwingboden freuen. Der etwa 60 Jahre alte Parkettboden entsprach nicht mehr den aktuellen Standards. Im Hallenbereich (rund 400 Quadratmeter) wird neben dem Belag auch der gesamte Unterbau erneuert. Zudem werden die Bodenhülsen ausgetauscht, damit später Sportgeräte – etwa Trainingstore oder Volleyballnetze – wieder sicher aufgestellt und im Boden verankert werden können. Der alte Boden ist inzwischen herausgerissen. Die Kernbohrungen für die Bodenhülsen finden in diesen Tagen statt. Im Geräteraum wird der Oberbelag erneuert (rund 90 Quadratmeter).
Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 177.000 Euro. Bevor die Baufirmen loslegen konnten, haben Mitglieder des Turnerbundes Gaggenau die Sportgeräte aus der Halle geräumt. Dieser nutzt die Halle für seinen Vereinssport. „Großes Lob und Anerkennung an alle Vereinsmitglieder, die bei der Ausräum-Aktion dabei waren“, heißt es vonseiten der städtischen Abteilung Planen und Bauen. Diese kündigt an: „Wir rechnen mit einer Bauzeit von fünf Wochen und gehen davon aus, dass die Halle spätestens in der letzten Ferienwoche wieder eingeräumt werden kann.“
Die Sanierung des Schwingbodens ist Teil der Generalsanierung der Hans-Thoma-Schule. Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt Gaggenau das Hauptdach der Sporthalle energetisch saniert und mit einem Blitzschutz versehen. Die pflegeleichten Pflanzen auf dem begrünten Dach sind inzwischen gut angewachsen. Die Stadtwerke Gaggenau haben in diesem Jahr zudem auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert. Strom, der nicht durch den Hallenbetrieb verbraucht wird, wird ins öffentliche Netz eingespeist. Im Zuge dieser Installation musste die Hauptverteilung der Hans-Thoma-Schule verlegt werden. Sie lag zum einen im Treppenhaus und damit im Rettungsweg. Außerdem gab es dort keinen Platz mehr für den Anschluss der Absicherungen und Messeinrichtungen der Photovoltaik-Anlage.
Weitere Bauabschnitte sind in den Jahren 2027 und 2028 vorgesehen: Das Flachdach der Nebenräume sowie die Sanitäranlagen müssen erneuert werden.
