Die Salweide ist ein kleiner Baum, der auf Freiflächen und an Wegrändern im Wald wächst. Sie bildet keinen geraden, dicken Stamm, der für ein Sägewerk interessant wäre. Ihr Holz ist so weich, dass es nicht einmal als Brennholz gut zu gebrauchen ist. Aus der Sicht des Menschen und seiner Bedürfnisse könnte man sagen, dass sie wertlos ist. Einige unserer schönsten und größten Waldschmetterlinge sind aber auf die Salweide als Futterpflanze für ihre Raupen angewiesen. Großer Schillerfalter, Trauermantel und Großer Fuchs legen ihre Eier an die Salweide.
Die Brennessel
Eine weitere unverzichtbare Raupennahrung für viele bunte Tagfalter ist die Brennnessel. Die Raupen von Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Admiral fressen ihre Blätter. Auch wenn sie dem Menschen wegen ihrer Brennhaare eher unangenehm ist, sollten wir sie nicht grundsätzlich entfernen. Erträgt man im eigenen Garten und entlang der Waldwege den „verwilderten“ Anblick der Brennnesseln, kann man sich vielleicht im Sommer an umso mehr schönen Schmetterlingen erfreuen.
