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Das Foto zeigt Vertreter von Regierungspräsidium, Landkreis und Stadt bei der Einweihung nach der Sanierung der Berliner Brücke im November 2025.
Zur Übergabe und Einweihung kamen Vertreter vom Regierungspräsidium, Landkreis, Stadt und den Firmen Daimler Truck sowie Grötz.
© Stadt Gaggenau

10.11.25

Mit einer offiziellen Einweihung und Übergabe wurden vergangene Woche gleich zwei Baumaßnahmen des Landkreises in Gaggenau abgeschlossen: die Sanierung der Sulzbacher Straße (K3705) sowie die Erneuerung der Übergangskonstruktionen an der Berliner Brücke.

 

Die rund 500 Meter lange Strecke zwischen Ottenau und Sulzbach wurde umfassend erneuert. Anlass war die bevorstehende Abstufung der bisherigen Kreisstraße K3705 zur Gemeindeverbindungsstraße. Ab dem 1. Januar 2026 geht die Straße in die Verantwortung der Stadt Gaggenau über, da sie nicht die Funktion einer Kreisstraße hat, sondern nur die einer Gemeindeverbindungsstraße. Um sicherzustellen, dass keine Unterhaltungsrückstände übergeben werden, übernahm der Landkreis Rastatt die Sanierung vor der Übergabe. Insgesamt wurden rund 4.500 Quadratmeter Trag- und Asphaltdeckschicht aufgebracht sowie 1.000 Meter neue Entwässerungsrinnen verlegt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 310.000 Euro.

 

Anschließend wurden an der Berliner Brücke zwei Übergangskonstruktionen erneuert und die Fahrbahn über die Brücke saniert. Diese Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung zwischen dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Landkreis Rastatt und der Stadt Gaggenau. Die Sanierungskosten beliefen sich hier auf rund 45.000 Euro.

Landrat Christian Dusch betonte bei der Einweihung die Bedeutung der Arbeiten: „Der starke Verkehr zeigt, wie wichtig diese Sanierungsmaßnahmen waren. Hier wurden Mittel genau dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden.“ Er unterstrich, dass die Straße als künftige Gemeindeverbindungsstraße nun in gutem Zustand übergeben werde. Zugleich dankte er den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch den Sulzbachern für ihre Geduld während der Bauphase: „Solche Einschränkungen sind bei Straßenbaumaßnahmen leider unvermeidbar.“ Auch der Firma Daimler Truck, die von den Sperrungen besonders betroffen war, sprach er seinen Dank aus.

 

Oberbürgermeister Michael Pfeiffer wies darauf hin, dass es sich zwar um „relativ kleine Maßnahmen gehandelt habe, aber dennoch stark in die Schlagader der Stadt eingegriffen wurde, da es sich gerade bei der Berliner Brücke um einen der Hauptzufahrtswege in die Stadt handle.“ Für Sulzbach, die gesamte Stadt und auch für Daimler seien die Bauarbeiten eine erhebliche Belastung gewesen. „Umso erfreulicher ist es, dass die Maßnahmen gut geplant umgesetzt wurden. Ortsvorsteherin Josefa Hoffmann blickte bei der Einweihung nach vorn: Sie hoffe, dass die Herabstufung zur Gemeindestraße künftig auch neue Gestaltungsspielräume eröffne – etwa für den Bau eines Rad- und Fußwegs oder die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Ort auf 30 km/h.