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Auf dem Foto (v.l.n.r.): Beisitzerin Rosie Benkler, Bürgermeister Michael Pfeiffer, 2. Vorsitzender Dr. Christian Köppel, Oberbürgermeister Christof Florus, 1. Vorsitzende Sabine Arnold und Schriftführer Thomas Arnold.
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Beisitzerin Rosie Benkler, Bürgermeister Michael Pfeiffer, 2. Vorsitzender Dr. Christian Köppel, Oberbürgermeister Christof Florus, 1. Vorsitzende Sabine Arnold und Schriftführer Thomas Arnold.
© Stvw.

22.05.2020

Am 12. Mai 2010 fand in Anwesenheit von Oberbürgermeister Christof Florus und der damaligen Bürgermeisterin Brigitte Schäuble die Gründungsversammlung des Freundeskreis Waldseebad statt. Vergangene Woche hat der Verein sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. „Auch, wenn dieses aufgrund der Corona Pandemie nicht wie geplant stattfinden konnte, freuen wir uns diesen Anlass heute zu würdigen und bald nachzuholen,“ so Oberbürgermeister Florus bei der Zusammenkunft im Bürgersaal. Zusammenfallen könnte dieser Termin dann mit der für das Frühjahr 2021 geplanten Wiedereröffnung des Waldseebads. Denn bisher läuft alles nach Zeitplan und der Bau geht sichtlich voran, wie Florus im Gespräch erklärt. Auch kann der Kostenplan von 13,6 Millionen Euro eingehalten werden. Davon entfallen bereits rund 3 Millionen Euro auf den Hochwasserschutz, wovon 70% im Rahmen einer Förderung getragen werden.

Das Konzept für das neue Waldseebad sieht ein Naturbad mit einer Wasserfläche von 2.100 qm vor, das zudem um ein chemisch-technisch betriebenes Becken mit einer Wasserfläche von rund 700 qm ergänzt wird. „Wir hatten zunächst große Probleme mit dem Wetter, doch gibt es sehr viele Personen, die sich wahnsinnig reinknien. Das sind sowohl die Mitarbeiter der Stadt, ganz tolle Baufirmen vor Ort als auch die Vereinsmitglieder, die großes Engagement beweisen,“ schwärmt Bürgermeister Michael Pfeiffer. Und auch von Seiten des Freundeskreises freut man sich über die enge Zusammenarbeit. „Wir dürfen den Prozess der Neuplanung des Bades konstruktiv mitbegleiten. Das Bad mitgestalten zu können ist eine einmalige Möglichkeit, die alles andere als selbstverständlich ist. Ich glaube das gibt es bei anderen Städten in dieser Form nicht,“ erzählt Schriftführer Thomas Arnold. Aufgrund von regelmäßigen Umfragen während des Badbetriebs konnten Wünsche von Badegästen aller Altersgruppen ermittelt werden. Ebenfalls wurde im März 2018 ein Workshop für alle interessierten Bürger, Vereine und Schulen angeboten, um Hintergründe zu erklären und Vorschläge einzuholen. Darüber hinaus fand zum Thema eine Jugendbeteiligung statt, wodurch beispielsweise der Wunsch nach einem Sprungturm und einer Wellenrutsche ermittelt werden konnte, welcher nun im neuen Konzept umgesetzt wird. „Es wird ein Bad für alle,“ verkündet die erste Vorsitzende des Vereins, Sabine Arnold. Neben dem fünf Meter hohen Sprungturm und der Wellenrutsche gibt es beispielsweise ein fünfzig Meter langes Naturbecken für alle Schwimmer. Die Vereinsmitglieder sind sich sicher, dass das Bad ein „Kracher“ wird und arbeiten bereits an ersten Ideen für die Saisoneröffnung 2021.

Gegründet wurde der Verein mit dem Ziel das Waldseebad der Stadt Gaggenau ideell zu fördern sowie personell als auch materiell zu unterstützen, um den öffentlichen Badebetrieb aufrecht zu erhalten. Inzwischen hat dieser 149 Mitglieder, wovon viele bereits von Anfang an dabei sind. Über die Zeit hat der Verein viel Kommunikationsarbeit betrieben, um die Akzeptanz gegenüber dem Naturbad zu steigern. Bereits im Jahr 2015 konnten fast 44.000 Badegäste verzeichnet werden. Darüber hinaus hatten die Vereinsmitglieder beispielsweise den Spielplatz mit einem Spielturm mit Rutsche und Nestschaukel erweitert. Auch wurden gemeinsam zahlreiche Feste und Veranstaltungen organisiert, die Spaß für alle Badegäste garantierte. „Wir hoffen, dass wir daran anknüpfen können,“ so Sabine Arnold. Zum zehnjährigen Jubiläum hat der Freundeskreis Waldseebad einen neuen Webauftritt eingerichtet, der zudem für mobile Endgeräte optimiert wurde. Dort informiert der Freundeskreis über seine Vereinsarbeit.