19.2.26
Die Generalsanierung und Erweiterung der Realschule verzögert sich um einige Monate. „Wir haben selbst die Bremse reingehauen“, erklärt Oberbürgermeister Michael Pfeiffer. Die Stadt wolle damit rechtzeitig vorsorgen, dass die Kosten und die Ausführungsqualität eingehalten werden können.
„Lieber haben wir ein paar Monate Zeitverzug, aber dafür läuft es dann auch rund“, fasst Pfeiffer zusammen. Nach der bislang sehr guten Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro habe sich bei den nun anstehenden Leistungsphasen ergeben, dass ein weiteres Büro für die Ausschreibungen eingeschaltet werden muss. Dies ist das Ergebnis eines Krisengesprächs zwischen Hochbauamt, Projektsteuerer und dem Architekturbüro. Vertragspartner für die Stadt bleiben weiterhin die Freiburger Architekten, deren Entwurf auch den damaligen Wettbewerb gewonnen hatte. Diese haben vorgeschlagen, nun ein Büro für die Ausschreibungen und Bauleitung zu beauftragen, da sie es selbst nicht leisten können.
„Damit kommt es nun aber leider zu einer Zeitverzögerung, die es nun mit Blick darauf, dass wir so eine vernünftige Lösung für die Zukunft erhalten, aber wert ist“, erklärt Oberbürgermeister Pfeiffer. Aufgrund der Ergebnisse der bisherigen Ausschreibungen sollen für Teilbereiche wirtschaftlichere Lösungen gesucht und die Planung entsprechend geändert werden. Hieraus resultiert unter anderem eine grundlegende Überarbeitung der Leistungsbeschreibung für die Rohbauarbeiten. Auch das vorgelagerte Gewerk des Erdbaus muss deswegen – wie bereits berichtet – neu ausgeschrieben werden.
Durch die nun erforderlichen Umplanungsarbeiten und die Überarbeitung der Leistungsbeschreibungen sowie die Durchführung von neuen Ausschreibungen wird sich außerdem die geplante Ausführungszeit um mehrere Monate verschieben, erklärt die Stadt. Der Gemeinderat wie auch die Schulleitung wurden bereits über die Problematik informiert. „Auch wenn sich jeder jetzt den Baustart gewünscht hätte, sind sich alle einig, dass eine Verzögerung besser ist als ständige weitere Probleme.“
