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Das Foto zeigt das Kinderbecken neben dem Naturbad mit Wassersprudel im Waldseebad.
Jetzt ist das Waldseebad wieder leer.
© Stadt Gaggenau

1.10.26

77.545 Badegäste hatte das Waldseebad mit Naturbad in diesem Jahr. „Das ist ein absoluter Rekord seit der ersten Neuentwicklung im Jahr 2003“, bilanziert der Gaggenauer Bäderchef Jörg Zimmer. „So viele Besucher hatten wir schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr.“

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr packten 57.714 Personen ihre Badesachen fürs Waldseebad, im Jahr 2024 verzeichnete das Gaggenauer Freibad 59.061 Besucherinnen und Besucher. Das Waldseebad war vom 16. Mai bis 13. September durchgehend geöffnet – also 90 Tage. Am ersten Öffnungstag war der Eintritt kostenlos; die Statistik setzt ab dem ersten Tag mit zahlenden Gästen ein, also am 17. Mai.

Wegen Regens schließen musste das Waldseebad nicht ein einziges Mal. Im Gegenteil: Rekordtemperaturen fast von Beginn an, und kaum ein Tropfen Wasser fiel. „Das ist für uns technisch gesehen ein echtes Problem. Ein Sommer ohne Regen ist für ein Naturbad wie das Waldseebad eine Katastrophe.“ Irgendwann waren das Brunnen- und Regenwasser versiegt. Deshalb mussten die Becken mit Stadtwasser gefüllt werden.

Ansonsten war es eine „besucherreiche, aber ereignisarme Saison für uns – also ein gutes Jahr“, stellt Zimmer fest. „Es gab glücklicherweise keine Unfälle.“ Normalerweise verteilten sich die Besucher über den ganzen Tag. Nur an wenigen Tagen bildeten sich längere Schlangen an der Kasse. „An einem Tag hatten wir mal mehr als 500 Besucher zwischen 9 und 10 Uhr“, sagt der Bäderchef. Das war aber nicht der besucherstärkste Tag. Den verzeichnete das Waldseebad am 21. Juni, als 2.718 Menschen das Drehkreuz passierten. Zwischen 9 und 10 Uhr kamen aber nur 248 Badegäste. Der besucherstärkste Zeitraum war Mitte bis Ende Juni.

Und die Verkehrssituation? „Es war schon manchmal sehr voll auf dem Weg“, erklärt der Bäderchef. „Aber die beiden zusätzlichen Parkplätze und die Verbreiterung der Straße hat uns deutliche Entspannung gegenüber früheren Jahren gebracht.“