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Ortsvorsteherin Barbara Bender, Franz Keller neben Klemens Glaser von der Stadtverwaltung mit Projektunterlagen bei der Besprechung für die Restarbeiten mit Mitarbeitern der Firma Reif (in orangen Warnwesten)
© Stvw.

07.08.2021

Was länger währt, wird endlich gut. Die Hördener dürfen sich nach fünf Monaten umfangreicher Bauarbeiten in der Landstraße auf die Freigabe für den Verkehr auf Ende August freuen. Fünfundzwanzig LKW-Ladungen Asphalt sind im Laufe dieser Woche für die neue Fahrbahn der Ortsdurchfahrt geliefert und bei einer Temperatur von rund 180 Grad aufgebracht worden. Die Fertigstellung der dreilagigen Asphaltdecke (Tragschicht, Binder- und Deckschicht) wurde schon Mitte dieser Woche abgeschlossen.

 

Gutes Miteinander

„Das nette Miteinander der Geschäftstreibenden mit dem Straßenbau-Team und die ordentliche und professionelle Ausführung des umfangreichen Projektes durch die Mitarbeiter der Firma Reif haben uns hier in die Hände gespielt“ sagt Franz Keller, vom gleichnamigen Ingenieursbüro für Bauwesen. „Von Seiten der Anrainer und Anwohner gab es keine Beschwerden“, „Die hatten alle viel Verständnis und freuen sich jetzt, wenn sie wieder durch den Ort fahren dürfen“, bestätigt auch die Ortsvorsteherin Barbara Bender.

 

Restarbeiten bis zur Freigabe

Bis zur Freigabe der Ortsdurchfahrt Ende August ist in den nächsten beiden Wochen geplant, die Schachtabdeckungen hochzusetzen. Anschließend sollen die Fahrbahnmarkierungen in den Einmündungsbereichen und an den Fußgängerübergängen aufgebracht werden. Zwei Piktogramme weisen die Dreißiger-Zonen auf der Landstraße aus. Die Pflasterung der Gehwege erfolgt als letzter Schritt. Ende August soll die Freigabe für den Verkehr stattfinden. Bis dahin kann es noch punktuell zu Behinderungen kommen im Zuge der Fertigstellungsarbeiten.

 

Das gesamte Projekt

Die Erneuerung der kompletten Straßendecke ist zeitgleich mit der Verlegung einer neuen, 250 Meter langen Trinkwasserleitung und dem Umbinden von Gasanschlüssen und einem zusätzlich verlegten Mischwasserkanal mit mehr Entlastungspotenzial (DN 1200) über die Bühne gegangen. Der Landkreis hat sich bei den Kosten für die notwendigen Maßnahmen zur Erneuerung der Straßendecke beteiligt. Die konstruktive Zusammenarbeit der Stadtverwaltung, vertreten von Klemens Glaser, der Hördener Ortsvorsteherin Barbara Bender und dem ausführenden Ingenieursbüro Keller ist geprägt von einem herzlichen Umgang miteinander, das sicher vieles leichter gemacht hat während des aufwendigen Sanierungsprojektes.