22.8.25
An sonnigen und heißen Tagen sind schattige Plätze rar. Die städtische Umweltabteilung schafft Abhilfe mit mobilen Sonnensegeln. Die Idee für eine kostengünstige Variante kam aus den Reihen der Mitarbeiter.
Die Pfosten, an denen die Sonnensegel befestigt werden, stehen aufgereiht in der Murguferanlage. Aufgestellt wurden sie in Kästen, die aus Paletten angefertigt wurden und mit Kies befüllt sind. Drei Sonnensegel spannen sich jetzt über den Bereich, in dem die Spinner-Bowl (ein kleiner Kreisel), die Wippe und die Wipptiere stehen. Also dort, wo eher kleine Kinder spielen.
Die Kästen wurden aus Palettenholz gezimmert, die Pfosten sind aus stabilem Robinienholz, und die Abdeckung besteht aus wetterbeständigem Douglasienholz – alles naturbelassen. „Die Kästen dienen später auch als Sitzgelegenheit für die Eltern, die ihren Kindern beim Spielen zuschauen“, erklärt Thorsten Notheis, in der Umweltabteilung zuständig für die Spielplätze. „Mein Gedanke war, dass die Sonnensegel bei Bedarf auch an anderen Plätzen in der Stadt Schatten spenden können. Es ist ein Pilotprojekt. Wir wollen sehen, wie es funktioniert.“
Über den Winter lagern die Sonnensegel und die Kästen mit den Masten im Bauhof. Die Kosten für die gesamte Konstruktion betragen rund 2.800 Euro.
