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Das Foto zeigt Aeham Ahmad zwischen zerstörten Häusern in Syrien.
Dieses Bild von Aeham Ahmad ging um die Welt.
© Lamis Khateeb

1.9.25

Ein junger Mann sitzt am Klavier – umgeben von zerstörten Häusern. Das Bild, aufgenommen während des Syrienkriegs, ging um die Welt, und der als „Pianist in den Trümmern" bekannt gewordene Musiker Aeham Ahmad vereint in seinem Trio syrische Einflüsse mit Klassik, Jazz und Improvisation - unter dem Titel „Music for Hope“ („Musik für die Hoffnung“). Am Samstag, 20. September, um 20 Uhr gastiert das Aeham Ahmad Trio in der Jahnhalle – im Rahmen des Gaggenauer Flügeljubiläums „beFlügelt“ und der Interkulturellen Woche des Landkreises Rastatt. 

 „Wir kommen aus der Hölle und wünschen uns nichts mehr als Frieden auf der Welt. Frieden für unser Land. Wir können die Welt durch die Kraft der Musik ändern.“ Mit diesen Worten endet das Buch „Und Vögel werden singen“, in dem Aeham Ahmad von seinem Leben in Syrien erzählt, vom Krieg und von der Flucht nach Deutschland. Aeham Ahmad spielte mit seiner Musik gegen den Krieg, den Hunger, die Angst an. Zusammen mit Tobias Schulte (Percussion) und Steve Schonfield (Saxofon, Electronic Wind Instrument EWI) gestaltet er nun das Programm „Music for Hope“ – einen Abend mit gelebter musikalischer Integration. Der Gaggenauer Konzertflügel Steinway D-274 steht bei diesem Konzert wieder im Mittelpunkt.  

Diesem Instrument widmet die Stadt Gaggenau in diesem Jahr die Konzertreihe „beFlügelt“. Von der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover kam er nach Gaggenau. Das ist 25 Jahre her. Die Reihe „beFlügelt“ wird gesponsert von der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau. 

Karten gibt es im Kulturbüro der Stadt Gaggenau, in der Buchhandlung Bücherwurm, über www.kulturrausch-gaggenau.de und über www.reservix.de