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Das Foto zeigt eine Kontrolle der Polizei in der Fußgängerzone, bei der ein Radfahrer kontrolliert wird.
Kontrollaktion in der Fußgängerzone.
© Stadt Gaggenau

19.9.26

Lange hatte die Stadt Gaggenau in der Fußgängerzone auf Information und Sensibilisierung gesetzt. Bei Kontrollen wurden Radfahrer und E-Scooter-Fahrer zunächst angesprochen, über die geltenden Regeln informiert und ermahnt. Seit vergangener Woche werden Verstöße nun auch mit Verwarnungsgeldern von 25 Euro geahndet.

Den Auftakt bildete eine weitere gemeinsame Kontrolle von Gemeindevollzugsdienst und Polizei. Die Polizei führte eine Woche später erneut eine weitere Kontrolle durch. Der städtische Vollzugsdienst wird die Einhaltung der Regeln künftig regelmäßig überprüfen. „Wir haben bewusst zunächst einige Wochen auf Gespräche und Ermahnungen gesetzt. Die Regeln sind bekannt und wurden wiederholt kommuniziert. Jetzt geht es darum, dass sie auch eingehalten werden“, betont die Stadt Gaggenau. „In der Fußgängerzone müssen sich Fußgänger sicher und unbeschwert bewegen können. Gerade Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen können durch schnell fahrende Fahrräder oder E-Scooter gefährdet werden“, so Oberbürgermeister Michael Pfeiffer.

Auch Polizeirevierleiter Jens Vogel unterstreicht die Bedeutung der Kontrollen: „Die Fußgängerzone ist ein besonders geschützter Bereich für Fußgänger. Die gemeinsamen Kontrollen von Polizei und Gemeindevollzugsdienst sind daher wichtig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die geltenden Regeln durchzusetzen.“

Bei den ersten Kontrollen mit Verwarnungsgeld wurden bereits mehrere Verstöße geahndet. 25 Euro werden fällig, wenn Radfahrer oder E-Scooter-Fahrer verbotswidrig durch die Fußgängerzone fahren. 

Die Stadt weist darauf hin, dass Rücksichtnahme nicht nur in der Fußgängerzone gefordert ist. Auch in der Murguferanlage, an der „Bananenbrücke“, auf dem Murgdamm sowie im Bereich des Gänsebrunnenplatzes muss abgestiegen und geschoben werden. 

Für Fahrräder stehen am Rand der Fußgängerzone zahlreiche Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Die Stadt appelliert weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Ziel ist es, die Fußgängerzone dauerhaft zu einem sicheren Ort für alle zu machen.