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01.07.2022

Seit dem gestrigen Donnerstag gilt eine neue Testverordnung, nach der die allgemeine kostenlose Bürgertestung auf bestimmte Personengruppen begrenzt wird. Die Zeit der kostenlosen Tests für alle ist damit vorbei.

 

Wer kann sich noch gratis testen lassen?

  • Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wie beispielsweise Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel.
  • Haushaltsangehörige von Infizierten, pflegende Angehörige, Menschen mit Behinderung und deren Betreuer
  • Kinder bis 5 Jahre
  • Bewohner und Besucher von Pflegeheimen, Kliniken oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Wer muss drei Euro zuzahlen?

  • Personen, die am gleichen Tag eine Veranstaltung in einem Innenraum besuchen möchten, beispielsweise eine Familienfeier, ein Konzert oder einen Kinofilm
  • Personen, die an diesem Tag noch Kontakt zu Menschen ab 60 Jahren oder mit Vorerkrankung oder Behinderung haben.
  • Personen, die über die Corona-Warn-App eine Meldung erhalten haben, dass sie ein erhöhtes Risiko haben

Wie erfolgt der Nachweis?

Der Besuch von Kino, Konzert, Familienfeier oder Angehörigen im Krankenhaus muss glaubhaft gemacht werden. Beim 3 Euro-Test muss dafür unterschrieben werden, dass der Test aufgrund eines Besuches erfolgt. Es kann aber auch zusätzlich noch das Konzertticket vorgezeigt werden. Der Bund vertraut hier auf die Ehrlichkeit der Bevölkerung.

 

Wann ist der PCR-Test kostenlos?

Wenn die besuchte Teststelle schon einen positiven Schnelltest durchgeführt hat, ist der anschließende PCR-Test kostenlos. Viele Teststellen akzeptieren auch das negative Testergebnis einer anderen Teststelle. Auch der Zuhause selbst durchgeführte Schnelltest mit positivem Ergebnis reicht aus, um Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test zu haben. Er muss dann mitgebracht werden. Ebenso kostenlos ist er für Menschen, die einen PCR-Test benötigen, weil sie in einem Heim oder Krankenhaus aufgenommen werden sollen, das einen solchen wünscht.

 

Aktuelle Corona-Situation

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Baden-Württemberg derzeit bei 564. Im Landkreis Rastatt beträgt sie 689, in Gaggenau ist die Zahl mit 447 etwas geringer. (Stand 30. Juni)