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Das Foto zeigt die Baustelle im Kindergarten Hörden im Rahmen der Sanierung des Sanitärbereichs. Auf der Baustelle stehen Marco Sehlinger von der Hochbauabteilung und die Kindergartenleitung Katarina Tomic.
Marco Sehlinger von der Hochbauabteilung und Kindergartenleiterin Katarina Tomic auf der Baustelle.
© Stadt Gaggenau

8.8.25

Die Umbaumaßnahme im Kindergarten Hörden ist in vollem Gange. Eine Gruppe ist inzwischen umgezogen in das gegenüberliegende Gebäude „Sommerhof“, so dass der Sanitärbereich bei laufendem Kindergartenbetrieb umgebaut werden kann. „Alle Arbeiten liegen im Plan“, teilt das städtische Hochbauamt mit.

 

Was wird gemacht?

In enger Abstimmung mit der Kindergartenleitung wurden der Sanitärbereich und der Gruppenküchenbereich neu geplant. Die Sanitäranlagen waren in die Jahre gekommen und hätten ohnehin erneuert werden müssen. Weil die Toilettenräume nicht mehr den Anforderungen entsprach – insbesondere die Wickeleinheit – wurde der Bereich neu geplant. „Die Verhältnisse waren ziemlich beengt, weil sich die Erzieherinnen provisorisch behelfen mussten“, so die Stadtverwaltung. Deshalb hieß es: alles zurück auf Rohbau. Inzwischen sind die Toilettenschüsseln und Waschbecken herausgerissen, die alten Fliesen wurden entfernt. Ein neuer Estrich-Boden wurde eingebaut, und in den nächsten Tagen beginnen die Fliesenleger.

 

Was ändert sich?

Der gesamte Sanitärbereich wird angepasst an die Arbeit mit Kindern ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Statt vier gibt es künftig fünf Toiletten. Diese sind – wie auch die Waschbecken – unterschiedlich hoch. Anhand unterschiedlicher Farbgestaltung erkennen die Kinder, welche Toilette ihrer Körpergröße entspricht und welches Waschbecken dazu passt. Für die Kinder, die noch eine Windel tragen, gibt es künftig einen Wickelbereich mit einer ausziehbaren Treppe, sodass die Kinder selbstständig in Begleitung der Erzieherin auf den Wickeltisch klettern können. Damit werden die Erzieherinnen entlastet, denn sie müssen nicht mehr jedes Kind zum Wickeln hochheben. Zudem bekommt der Kindergarten eine Dusche und einen separaten Abstellraum für Putzmittel.

 

Wie ist die neue Aufteilung?

Der Gruppenraum wird verkleinert. Dadurch gibt es mehr Platz für den Wickelbereich und den Abstellraum.

Dieser Bereich entsteht dort, wo sich bislang die Küchenzeile befand. Dafür wurde ein Durchgang geschaffen zwischen dem Gruppen- und dem Toilettenraum. Außerdem wird eine neue Wand eingezogen, der Wickelbereich und Abstellraum werden vom Gruppenraum abtrennt. Der Gruppenraum wird durch die Maßnahme insgesamt etwas kleiner. Die Küche wird winkelförmig, die Küchengeräte werden – anders als bisher – an die Größe von Erwachsenen angepasst. Dies geschieht, um die Erzieherinnen zu entlasten. „Wenn die Kinder etwas zum Kochen vorbereiten, machen sie es am Tisch“, erklärt Kindergartenleiterin Katarina Tomic.

 

Wie erleben die Kinder den Umbau?

„Wir haben die Kinder und Eltern von Anfang an mit in die Maßnahme einbezogen“, sagt Katarina Tomic. „Für sie ist das ein großes Erlebnis. Sie lernen viel. Und ich zeige ihnen einmal in der Woche Bilder vom Baufortschritt.“ Allen sei bewusst, dass die Kinder längere Wege haben, wenn sie zur Toilette müssen, und an einzelnen Tagen auch der Mittagsschlaf zu kurz kommt wegen des Lärms. „Darüber sind die Eltern informiert, sodass sie sich darauf einstellen können.“ Insgesamt werde die Baumaßnahme von allen Seiten positiv begleitet. „Am Ende profitieren wir ja alle davon. Und wir freuen uns auf eine schöne Toilettenanlage.“

 

Wann sind die Arbeiten beendet?

Läuft alles weiterhin nach Plan, können die Kinder Ende September wieder aus dem Sommerhof ins Kindergartengebäude ziehen.