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PCR-Pool-Tests sind sehr zuverlässig.
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10.12.2021

Eine positive Bilanz zogen dieser Tage die Schulleitungen der Gaggenauer Grundschulen im Gespräch mit Oberbürgermeister Christof Florus und der Abteilungsleiterin für Betreuung und Bildung, Liliana Erbesdobler zu den PCR-Pooltests. Seit den Herbstferien werden die Grundschüler zweimal wöchentlich mit einem Lollitest auf Corona getestet. Auch wenn der Start zu Beginn etwas holprig war, so wollen doch alle acht Grundschulen weiterhin mit den PCR-Pooltests arbeiten. Dank der hohen Sensibilität der PCR-Tests konnten frühzeitig infizierte Kinder erkannt und die Infektionsketten so frühzeitig gestoppt werden, so dass nicht noch viel mehr Schüler angesteckt wurden.

Von in der Woche knapp 100 durchgeführten Pool-Tests sind durchschnittlich vier Stück positiv. In der Regel löst ein einzelnes Kind den Pool-Test positiv aus, so dass die Zahl der infizierten Kinder sich wöchentlich mit etwa vier Kindern auf niedrigem Niveau hält. Eine ähnliche Bilanz lässt sich auch bei den Kindergärten ziehen. Dort wurden in den vergangenen vier Wochen mit der Testung elf Kinder entdeckt, die infiziert waren. Dies entspricht ca. 1,5 Prozent der getesteten Kinder. Die frühe Entdeckung von Infektionen und die damit verbundene hohe Sicherheit wird auch von den Schulleitern besonders geschätzt. Zudem waren sich die Schulleitungen einig, dass der Lolli-Test eine äußerst kinderfreundliche Methode darstellt, die von den Kindern problemlos umgesetzt wird. Auch der Zeitaufwand hält sich mit ein paar Minuten zweimal wöchentlich in Grenzen. „Die Abläufe haben sich eingespielt“, berichteten die Schulleiter. Dafür, dass in den ersten beiden Wochen nicht alles rund lief, zeigten die Schulleiter Verständnis.

Durch das verstärkt zugenommene Pandemiegeschehen kam auch das Labor unter zeitlichen Druck. Mittlerweile liegen die negativen Ergebnisse bis am frühen Abend vor. Die Schulleiter können damit die Klassen rechtzeitig am Abend informieren, die noch zum Einzel-PCR-Test müssen, da ihr Gruppenpool positiv ist. Hierfür ist auch das Testzentrum in der Jahnhalle länger geöffnet. „Unser Bestreben ist es, dass der Schulablauf möglichst wenig beeinträchtigt wird und möglichst wenig Unterricht für die Kinder ausfällt“, betont Oberbürgermeister Christof Florus. Ein Tag Zuhause lasse sich im Falle eines positiven Pooltests allerdings nicht vermeiden. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Testzentrum, das auch durch die Stadt personell unterstützt wird, könnte aber auch am gleichen Tag ein Einzeltest gemacht werden, dessen Ergebnis am Folgetag vorliegt. Auch weiterhin werden die acht Grundschulen deshalb zweimal wöchentlich ihren Schülern „Lolli-Teststäbchen“ austeilen.