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Das Foto zeigt das Schulzentrum Dachgrub.
Die Weiterentwicklung des Schulzentrums Dachgrub steht im Fokus.
© Stadt Gaggenau

21.2.26

Wie kann sich das Schulzentrum Dachgrub künftig zu einem modernen und sicheren Campus weiterentwickeln? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung, zu der die Stadtverwaltung vergangene Woche Vertreterinnen und Vertreter der Bildungseinrichtungen sowie Elternvertreter in die Eichelbergschule eingeladen hatte.

Oberbürgermeister Michael Pfeiffer betonte, dass sich die Stadt bereits seit vielen Jahren mit der Zukunft des Areals beschäftigt. Ziel sei es, das Gelände langfristig sowohl im inneren Bereich als auch von außen besser zu erschließen. Im Fokus des aktuellen Treffens stand jedoch bewusst die Gestaltung des inneren Campusbereichs. Bei der äußeren Verkehrsanbindung zeigte sich der OB noch nicht zufrieden: Die bisherigen Überlegungen seien aus Sicht der Stadt noch nicht optimal, „aber immer noch die beste Lösung“.

Maximilian Krebs (Amtsleiter Städtebau und Umwelt) stellte die Zielrichtung der Planungen vor. Im Schulzentrum treffen derzeit Elterntaxis, Busverkehr und Anliegerverkehr aufeinander – mit entsprechenden Konflikten. Künftig sollen die Verkehrsströme besser getrennt und die Sicherheit erhöht werden. Angedacht sind dafür unter anderem eine Öffnung der Kreuzung zwischen Markgraf-Wilhelm-Straße und Pestalozzistraße, im Bereich des Parkplatzes Schulzentrum eine Kiss-and-Ride-Zone sowie eine getrennte Führung des Busverkehrs. Die Mühlstraße und der innere Campusbereich sollen künftig weitgehend frei von motorisiertem Verkehr sein.

Auch Jürgen Lauten, Leiter des Hochbauamts, rief die Schulen und Einrichtungen dazu auf, sich aktiv einzubringen und gemeinsam Ideen für eine künftige Nutzung zu entwickeln. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten: Denkbar sind etwa gemeinsam nutzbare Flächen wie ein Festplatz, ein grünes Klassenzimmer sowie Aufenthalts- und Bewegungsbereiche, die insbesondere am Nachmittag und am Wochenende genutzt werden können.

Grundlage der Planungen ist ein zweigeteiltes Grobkonzept (Masterplan). Einmal für die äußere Erschließung und einmal für die innere Gestaltung des Campus Dachgrub. Dabei sollen in dem Bereich auch die Wärmezentrale der Stadtwerke, ein neuer Verkehrsübungsplatz und perspektivisch ein Feuerwehrgerätehaus integriert werden. Mit den anwesenden Vertretern legte die Stadtverwaltung den weiteren Fahrplan fest. So können sich die Einrichtungen nun selbst Gedanken machen. In einem weiteren Termin sollen die verschiedenen Anregungen zusammengeführt werden. Ziel ist eine Planskizze, die bis zum Sommer fertiggestellt werden soll – auch im Hinblick auf die Haushaltsplanung 2027/2028. Zudem wird auf dieser Grundlage die Planung angepasst. Das Verkehrskonzept für die äußere Erschließung wird im Sommer öffentlich vorgestellt und diskutiert werden.