Melden Sie sich bei den Stadtwerken Gaggenau und starten Sie Ihre eigene unabhängige Energieversorgung:
Strom zu erzeugen und dabei die Umwelt zu schonen: Das haben sich die ehrenamtlichen Solarbotschafter zum Ziel gesetzt. Sie setzen sich dafür ein, dass in Gaggenau mehr Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden installiert werden.
Wer Interesse hat, seinen Strom aus der Kraft der Sonne zu gewinnen, kann sich von den Solarbotschaftern neutral und unabhängig informieren lassen. „Wir denken an die nächsten Generationen – unsere Kinder, Enkel und Urenkel“: Dies treibt die Solarbotschafter an, sich für eine Art der Stromerzeugung einzusetzen, die die Umwelt weniger belastet und gleichzeitig unabhängig macht von fossilen Brennstoffen aus anderen Ländern. „Wir können auch im Kleinen etwas dazu beitragen, um den Prozess des Klimawandels zumindest zu verlangsamen.“
Neben einer Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail (siehe Infokasten) können Sie auch dieses Formular ausfüllen - ein Solarbotschafter wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Fragen und Antworten zu den Solarbotschaftern
1. Allgemeines
Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Arbeitskreis Umwelt und Natur, der Stadt Gaggenau, den Stadtwerken Gaggenau, der Energieagentur und dem PV-Netzwerk Mittlerer Oberrhein. Derzeit gibt es in Gaggenau vier ehrenamtliche Solarbotschafter.
Erster Ansprechpartner sind die Stadtwerke Gaggenau. Diese vermitteln persönliche Gespräche mit den Solarbotschaftern. Damit sind die Bürger vorbereitet, um selbst Angebote bei Fachfirmen einholen zu können. Die Angebote können die Interessierten bei der Energieagentur Mittelbaden und dem PV-Netzwerk unabhängig und kostenlos überprüfen lassen.
Der Einbau einer Photovoltaikanlage ist gut für die Umwelt und hilft überdies, Energiekosten einzusparen. Je nach Situation kann eine Photovoltaikanlage sogar Einnahmen generieren.
Die Solarbotschafter informieren über die Vorgehensweise bei der Planung, über die Kosten und über Vergütungsmöglichkeiten.
2. Zur Motivation der Solarbotschafter
Das Thema Photovoltaik gehörte schon seit Gründung des AKU 2001 zu den Kernanliegen des Arbeitskreises. Die ersten Bürgerphotovoltaikanlagen wurden durch den AKU initiiert.
Berichte über Solarbotschafter in Ottersweier führten den Arbeitskreis Umwelt zum Kontakt mit der Energieagentur Mittelbaden.
Die Information von Bürger zu Bürger über die Möglichkeiten einer Installation von Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden. Interessierte Bürger sollten nach Gesprächen mit den Solarbotschaftern genügend Informationen haben, damit sie entscheiden können, ob eine Photovoltaikanlage in Frage kommt. Letztlich wollen die Solarbotschafter dazu beitragen, dass sich die Anzahl von privaten Photovoltaikanlagen erhöht.
Es ist so angedacht, dass sich die Botschafter die eingehenden Aufgaben aufteilen – je nach Wohnort und Verfügbarkeit.
Die Solarbotschafter unterstützen die Stromerzeugung mit weniger Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung. Außerdem wollen sie einen Beitrag leisten, um unabhängiger von Erzeugerländern zu werden. Auch die Wertschöpfung sollte im Land gehalten werden. Die Solarbotschafter denken auch an die nächsten Generationen. Das Problem Klimaerwärmung ist bekannt. Deshalb ist es nach Meinung der Solarbotschafter unerlässlich, nach Lösungen zu suchen, die den Klimawandel bremsen. Diese Überzeugung wollen sie den Mitbürgern vermitteln und sie darin bestärken, dass jeder auch im Kleinen etwas dazu beitragen kann, um diesen Prozess zumindest zu verlangsamen.
Alle Botschafter sind geschult, drei Solarbotschafter sind technisch versiert. Ein Botschafter hat zusätzlich eine große Expertise in betriebswirtschaftlichen Fragen.
Ja, teilweise auch Batteriespeicher.
