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Das Foto zeigt die Mensa im September 2025 nach einer großen Sanierung in den Ferien.
Es muss schmecken, ausreichend und gesund sein.
© Stadt Gaggenau

1.8.26

Jede Woche werden an den Gaggenauer Ganztagsschulen rund 1750 Mittagessen ausgegeben – hochgerechnet sind das etwa 66.500 Mahlzeiten pro Schuljahr. Damit die Schülerinnen und Schüler auch in den kommenden vier Schuljahren zuverlässig mit einem hochwertigen Mittagessen versorgt werden, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag einstimmig die Vergabe der Mittagsverpflegung beschlossen.

Den Zuschlag erhielt die ES catering GmbH, die die Schulen ab dem 14. September 2026 bis zum Ende des Schuljahres 2029/2030 beliefert. Der Angebotspreis beträgt 4,38 Euro brutto pro Essen. Die Stadt Gaggenau ist als Schulträger gesetzlich verpflichtet, an ihren Ganztagsschulen ein Mittagessen anzubieten. Versorgt werden die Hans-Thoma-Schule, die Hebelschule, die Eichelberg-Grundschule Bad Rotenfels sowie die Gemeinschaftsschule Merkurschule.

Im Vergabeverfahren spielte der Preis jedoch nicht die alleinige Rolle. Neben den Kosten wurden auch die Qualität des Probeessens, Nachhaltigkeitskriterien und das Qualitätsmanagement der Anbieter bewertet. Ein besonderes Augenmerk lag außerdem auf ausgewogenen Speiseplänen, der Einhaltung der Hygiene- und Qualitätsstandards, der Berücksichtigung von Allergien und Sonderkostformen sowie einem digitalen Bestell- und Abrechnungssystem.

Insgesamt gingen fünf Angebote ein. Nach der Auswertung aller Zuschlagskriterien erzielte die ES catering GmbH aus Weingarten mit 97,14 von 100 möglichen Punkten die mit Abstand höchste Gesamtwertung und setzte sich damit gegen die Konkurrenz durch. „Uns war wichtig, dass nicht automatisch das günstigste Angebot den Zuschlag erhält“, erklärte Liliana Erbesdobler, Abteilungsleiterin Bildung und Betreuung: „Gerade bei Kindern stehen Qualität, Ausgewogenheit und Verlässlichkeit im Mittelpunkt“.

Auch künftig beteiligt sich die Stadt Gaggenau in erheblichem Umfang an den Kosten der Schulverpflegung. Neben dem eigentlichen Essenspreis finanziert sie das Personal für die Essensausgabe sowie die erforderlichen Räume und deren Betrieb. Dadurch liegen die tatsächlichen Kosten eines Mittagessens im Jahr 2026 bei rund 7,08 Euro. Der Elternanteil liegt bei 4,80 Euro. An der Stadt bleiben damit rund 150 000 Euro Personalkosten hängen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag, um eine qualitativ hochwertige und zugleich bezahlbare Mittagsverpflegung für die Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.