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Das Foto zeigt die geehrten Mitarbeiter im September 2026.
Oberbürgermeister dankt Mitarbeitern für ihren Einsatz.
© Stadt Gaggenau

8.10.26

25 oder sogar 40 Jahre im öffentlichen Dienst – dahinter stehen nicht nur beeindruckende Zahlen, sondern viele Jahre Erfahrung, Engagement und Verbundenheit. Bei einer Feierstunde hat die Stadt Gaggenau vergangene Woche langjährige Mitarbeitende für ihre Dienstjubiläen geehrt und zugleich Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Sieben Beschäftigte blickten auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurück, drei auf 40 Jahre. Sieben weitere Mitarbeitende genießen nun den Ruhestand.

Oberbürgermeister Michael Pfeiffer sieht die Feierstunde vor allem als Zeichen der Wertschätzung. Er dankte den Jubilarinnen und Jubilaren sowie den neuen Ruheständlern für ihren langjährigen Einsatz und ihre Treue. Gemeinsam mit dem Leiter des Hauptamtes Georg Feuerer und dem Leiter der Personalabteilung Mathias Schmellick sowie Personalsachbearbeiterin Nicole Laub überreichte er Urkunden und Geschenke.

Wie vielfältig die Aufgaben einer Stadt sind, zeigte sich beim Blick auf die beruflichen Stationen der Geehrten: Vertreten waren klassische Verwaltungsbereiche Sicherheit und Ordnung, Gesellschaft und Familie, Finanzen, Liegenschaften und die Gebäudeverwaltung ebenso wie das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek. Hinzu kamen Mitarbeitende der Technischen Betriebe. Viele der Geehrten haben während ihres Berufslebens zudem in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet und dabei immer wieder neue Aufgaben übernommen.

Auf einige dieser Werdegänge ging Pfeiffer bei der Feierstunde näher ein. Zu den drei Beschäftigten, die auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken können, gehört Margit Karcher, die ihre berufliche Laufbahn 1986 als Beamtenanwärterin bei der Stadt Gaggenau begann. Nach ihrem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl arbeitete sie zunächst bei der Stadt Baden-Baden im Bereich Bildung und Soziales. 2013 wechselte sie zum Landratsamt Rastatt, wo sie im Sozialamt verschiedene Funktionen übernahm und unter anderem stellvertretende Amtsleiterin war. Von 2017 bis 2023 leitete sie das Hauptamt der Gemeinde Forbach. Seit Juni 2023 bringt sie ihre langjährige Erfahrung als Leiterin des Amtes für Ordnung und Soziales bei der Stadt Gaggenau ein. Pfeiffer würdigte insbesondere das breite Fachwissen, das sie sich in ihren unterschiedlichen Funktionen als Sachbearbeiterin und Führungskraft erworben hat und von dem nun die Stadt Gaggenau profitiert.

Ebenfalls auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst blickt Jasmin Schnepf zurück. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei der Stadt Karlsruhe mit einer Ausbildung zur Bürogehilfin. Dort war sie unter anderem in der Führerscheinstelle und der Verkehrsabteilung tätig. Nach einer Station bei der Sparkasse Rastatt-Gernsbach kam sie 1992 zur Stadt Gaggenau. Hier war sie im Laufe der Jahre in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt – unter anderem als Schulsekretärin an der Hebelschule, in der Friedhofsverwaltung, als Standesbeamtin sowie im Tiefbau. Seit September 2025 arbeitet sie im Amt Finanzen im Bereich Abgaben. Pfeiffer würdigte sie als freundliche und geschätzte Kollegin.

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierten Nicole Fischer-Reith (Stadtwohnung), Thorsten Ebermann (Technische Betriebe), Nicole Kraft (Abgaben), Karin Schneeberger (Stadtarchiv), Ewald Ratter (Technische Betriebe), Katharina Twardon (Gesellschaft und Familie) und Sandra Göhler (Technische Betriebe).

In den Ruhestand verabschiedet wurden Monika Roller (Liegenschaften), Karin Hegen-Wagle (ehemalige Leiterin des Stadtarchivs), Siegfried Hartmann (Gebäudeverwaltung), Ralf Rihm (Technische Betriebe), Edeltraud Warth (Bildung und Betreuung) sowie Petra Hennige (Stadtbibliothek).

Pfeiffer machte deutlich, dass hinter jedem Namen eine eigene berufliche Geschichte stehe. Gerade die langjährige Erfahrung und das Wissen der Beschäftigten seien für eine Stadtverwaltung von großem Wert. Sein Dank galt deshalb nicht nur der geleisteten Arbeit, sondern auch der Bereitschaft, über viele Jahre Verantwortung für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen.