27.3.25
Wo steht Gaggenau 2040? Womit kann Gaggenau punkten, wo besteht Handlungsbedarf? Rund 30 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich vergangene Woche an einem Workshop im Rathaus, um Stärken und Schwächen der Innenstadt zu benennen.
Positiv bewertet wurden unter anderem die gute Verkehrsanbindung, das vielfältige ehrenamtliche Engagement und die attraktive Wohnlage, gute Schulausstattung oder auch das Freibadangebot. Kritische Punkte waren unter anderem fehlende Treffpunkte für Jugendliche, fehlende Beschattung oder mangelnde Vielfalt in der Geschäftswelt.
Moderiert wurde die Veranstaltung durch Carsten Stimpel und Yannik Klausz von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS). Sie begleitet und unterstützt die Stadt derzeit bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes 2040. Das Konzept ist Voraussetzung, um Fördergelder abrufen zu können, die die Stadt für Projekte auch im künftigen Sanierungsgebiet Südliche Innenstadt benötigt. Das Stadtentwicklungskonzept bildet die Grundlage für die Aufnahme in die Städtebauförderung – ein wichtiger Schritt, um öffentliche und private Investitionen zu ermöglichen. Ab 2026 sollen erste Maßnahmen umgesetzt werden.
Oberbürgermeister Michael Pfeiffer zeigte sich erfreut über die Bürgerbeteiligung: „Viele der genannten Herausforderungen sind bereits in Bearbeitung. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Wer sich weiterhin einbringen möchte, kann dies auch in den kommenden Wochen digital über ein „Crowdmapping“ (Online-Karte mit Diskussionsmöglichkeit) tun. Zudem findet am 6. Mai eine weitere Veranstaltung statt, die sich insbesondere an die Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile richtet.
Weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten: stadtentwicklungsmanager-im-dialog.de/gaggenau
