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Das Foto zeigt eine offene grüne Regentonne. Der Deckel lehnt daneben.
Regentonnen sollten gut abgedeckt werden.
© Stadt Gaggenau

25.4.26

Die Asiatische Tigermücke hat sich in den vergangenen Jahren im Murgtal verbreitet. Sie ist aggressiv und kann Krankheiten übertragen. „Jeder kann es aber der Tigermücke schwer machen, sich hier auszubreiten. Und zwar ohne Chemie“, teilt die städtische Umweltabteilung mit. BTI-Tabletten gibt die Stadt nicht an die Bürgerinnen und Bürger aus. Fragen und Antworten:

Warum werden nicht einfach BTI-Tabletten verteilt?
Der Einsatz von BTI (Bacillus thuringiensis israelensis) ist zwar gegen Mückenlarven wirksam, dennoch handelt es sich um einen Eingriff in die Umwelt. Denn diese Tablette tötet auch andere Stechmücken. Die wiederum sind wichtige Nahrungsquellen, zum Beispiel für Vögel und Fledermäuse.

Was kann ich konkret tun?
- Leeren Sie Wasserbehälter wie Gießkannen, Eimer, Blumentopf-Untersetzer und Vogeltränken mindestens einmal pro Woche.
- Decken Sie Regentonnen und Wasserfässer gut ab.
- Vermeiden Sie dauerhaft stehendes Wasser im Garten oder auf dem Balkon.
- Reinigen Sie Abflüsse und Dachrinnen regelmäßig.

Reicht das wirklich aus?
Ja. Wenn Brutstätten konsequent beseitigt werden, wird die Vermehrung der Tigermücke wirksam unterbunden. Ohne stehendes Wasser können sich die Larven nicht entwickeln.

Warum ist das so wichtig?
Die Tigermücke ist auf kleine Wasseransammlungen angewiesen. Schon wenige Milliliter reichen aus, damit sich Larven entwickeln. Durch regelmäßiges Entleeren wird dieser Kreislauf unterbrochen – ganz ohne Chemie.