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Das Symbolbild zeigt, wie ein Container-Standort aussehen kann.
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03.08.24

Die Flüchtlingszahlen sind aktuell rückläufig und auf ein moderates Maß zurückgegangen. Damit erhält auch Gaggenau wesentlich weniger Zuweisungen als bisher angekündigt. Im Gaggenauer Rathaus hat diese Entwicklung nun zu der Entscheidung geführt, dass der Bedarf für den geplanten Bau eines weiteren Containerdorfs in Ottenau nochmals geprüft werden soll. „Angesichts der derzeit prognostizierten Zahlen, reichen uns unsere vorhandenen Unterkünfte im Moment völlig aus“, stellt Oberbürgermeister Michael Pfeiffer fest.

Für 128 Personen sollte bis Ende des Jahres auf dem Ottenauer Hartplatz eine Flüchtlingsunterkunft in zweigeschossiger Containerbauweise errichtet werden. Die Entscheidung für den Bau eines zweiten Containerdorfes wurde nach den neusten Entwicklungen nun auf das Spätjahr vertagt.

Dieser Tage hat das Landratsamt Rastatt der Stadt vorab mitgeteilt, dass die Aufnahmeverpflichtung für das laufende Jahr voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen wird als bisher angekündigt. Aktuell wird von einem guten Dutzend an Flüchtlingen ausgegangen, die 2024 noch Gaggenau zugewiesen werden.

Damit reichen die Kapazitäten in Gaggenau deutlich länger aus als bisher angenommen. Luft gibt es unter anderem durch den Neubau in der Eckener Straße sowie durch Umwandlungen von anderen Wohnungen in Flüchtlingsunterkünfte. Bei der Stadtverwaltung geht man nach den neuen Hochrechnungen davon aus, dass frühestens – wenn überhaupt - Ende 2025 mehr Wohnraum für Geflüchtete erforderlich ist, der dann gegebenenfalls mit dem Bau eines weiteren Containerdorfs gedeckt werden muss.

Die Stadtverwaltung wird die Sommerpause nun dazu nutzen, sich nochmals mit dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium abzustimmen und das weitere Vorgehen unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen zu planen.