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Starkregen kann auch kleinere Erdrutsche auslösen.
© Stadt Gaggenau

15.06.24

Starkregen und Hochwasser können  verheerende Auswirkungen haben. Dies zeigte sich in den vergangenen Wochen auch in Gaggenau.

Viele Schäden an Wohnhäusern lassen sich durch bauliche Maßnahmen verhindern. Die Stadt Gaggenau unterstützt die Einwohner dabei, ihrer Vorsorgepflicht nachzukommen. Sie gewährt einen Zuschuss, wenn sie sich von einem Ingenieurbüro darüber beraten lassen, wie sie selbst gegen Schäden durch Starkregen und Hochwasser Vorsorge treffen können. Die Kosten für die Beratung belaufen sich auf 550 Euro. Der Eigenanteil, den die Bürger aufbringen müssen, beträgt 200 Euro, den Rest übernimmt die Stadt. Nach derzeitigem Stand könnten 25 Hauseigentümer diesen Zuschuss in Anspruch nehmen. Laut Oberbürgermeister Michael Pfeiffer hat der Gemeinderat die Bereitschaft signalisiert, bei höherem Bedarf mehr städtische Fördermittel für diesen Zweck zu genehmigen.

Informationen dazu gibt es in der städtischen Tiefbauabteilung (Christian Gaida) unter Telefon 07225 962-571.

Die Stadt Gaggenau beteiligt sich am Starkregenrisikomanagement des Landkreises Rastatt sowie der Stadt Baden-Baden. Das kommunale Starkregenrisikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Stadt und jedes Einzelnen. Ziel ist es, Schäden infolge von Starkregen zu vermeiden oder zu mindern. Die Stadt überprüft und verbessert soweit wie möglich den öffentlichen Raum hinsichtlich des Starkregenschutzes. Bei privaten und gewerblichen Objekten liegt die Verantwortung bei den jeweiligen Eigentümern. 

Privaten Objektschutz können Hauseigentümer zum Beispiel betreiben, indem sie die Eingänge und Lichtschächte abdichten. Rückstauklappen verhindern, dass Wasser aus der öffentlichen Kanalisation in das Gebäude dringt. Entsprechende Vorrichtungen müssen regelmäßig überprüft werden. Sicherungskästen und Heizungen sollten sich möglichst außerhalb des Überflutungsbereichs befinden. Heizöltanks müssen gegen Auftrieb gesichert werden.

Orientierung, ob besonderes Gefährdungspotenzial vorliegt, geben die Starkregengefahrenkarten, die über die Homepage des Landkreises (Stichwort: Starkregen) eingesehen werden können.