Viele Fragen ergeben sich zur Deponie in Oberweier.

15.02.2021

Zur Zukunft der Deponie „Hintere Dollert“ in Gaggenau-Oberweier tauchen immer wieder viele Fragen auf. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) informiert auf seiner Website regelmäßig über die nächsten Schritte. Ganz aktuell können nun auch die Fakten in Auszügen aus der technischen und historischen Erkundung nachgelesen werden. Zusätzlich wurden die Fragen und Antworten um weitere Aspekte ergänzt, die in den vergangenen Wochen öffentlich diskutiert wurden.

Unter anderem ist nachzulesen, warum keinerlei Emissionen aus den abgelagerten PFC-haltigen Abfällen in die Umwelt gelangen können. Erklärt wird ferner, dass auch bisher schon aus dem Deponiesickerwasser PFC-Bestandteile nahezu vollständig herausgefiltert werden. Dies hat auch das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg auf eine Anfrage aus der Mitte des Landtags inzwischen klargestellt. Wörtlich heißt es in der Antwort des Umweltministeriums vom 25. Januar 2021: „Das anfallende Deponiesickerwasser wird in einer Reinigungsanlage (zweistufige Umkehrosmoseanlage) auf der Deponie behandelt. Entsprechend der Regelungen in der Planfeststellung zur Deponie wird das gereinigte Deponiesickerwasser (Permeat) im Anschluss der kommunalen Kläranlage zugeführt und das bei der Sickerwasserreinigung anfallende Konzentrat in den Deponiekörper zurückgeleitet. Dadurch ist sichergestellt, dass die PFC-Belastungen in der Deponie verbleiben und nicht an die Umwelt abgegeben werden.“

Bezüglich der Übergangsdeponien lässt sich auf der Homepage des AWB unterdessen nachvollziehen, warum eine mögliche Überplanung der Übergangsdeponien Ost und West explizit der abschließenden langfristigen Sicherung und der vorausschauenden Vorsorge dieser Übergangsdeponien dient, warum es sich bei den beiden Übergangsdeponien Ost und West um keine Altlast handelt und weshalb aktuell kein Sanierungsbedarf angezeigt ist. Die Seite des AWB wird ständig aktualisiert und ist hier einzusehen.