Nachbaranhörung

Wird ein Bauantrag bei der Baurechtsbehörde gestellt, dann benachrichtigt die Behörde die Nachbarn der Grundstücke, die an das Baugrundstück grenzen. Es werden grundsätzlich nur die unmittelbaren Nachbarn angeschrieben.

In Baugenehmigungsverfahren kann der Nachbar dann die Gründe, die gegen das Bauvorhaben aus seiner Sicht sprechen, innerhalb von vier Wochen der Baugenehmigungsbehörde mitteilen. Nur auf die Umstände, die in diesem Stadium vorgebracht werden, kann sich der vom Bauvorhaben benachrichtigte Nachbar auch später in einem möglichen Widerspruchs- oder Klageverfahren berufen.